Elbe-Radweg

Der Elbe-Radweg: Prachtschlösser und Gaumenfreuden.

 

Der Elbe-Radweg ist äußerst beliebt. Er begleitet die Elbe vom Riesengebirge in Nordtschechien etwa 1.220 Kilometer lang bis nach Cuxhaven an der Nordsee. Laut Radreiseanalyse 2017 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) war sein deutscher Teil 2013 der meistbefahrene deutsche Radfernweg. Zugleich war er der beliebteste Fernradweg und zwar bereits zum zehnten Mal hintereinander.

Sucht man nach Gründen für diese Beliebtheit dieses Radweges, wird man schnell fündig. Auf deutschem Terrain führt der Elbe-Radweg von Bad Schandau und Reinhardtsdorf-Schöna durch traumhaft schöne Landschaften wie die Sächsische Schweiz und das Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“. Der Elberadweg durchquert faszinierende Städte wie Dresden, Magdeburg und Hamburg und erreicht schließlich bei Cuxhaven das Meer. Der kulturelle Reichtum in den Regionen an der Elbe beeindruckt ebenso wie die üppige Natur.

Großartige Bauwerke wie die Semperoper und der Zwinger in Dresden, der Dom und Hundertwassers Grüne Zitadelle in Magdeburg, Hamburgs Michel und der riesige Hafen machen Reisen auf dem Elberadweg zu einer sehr attraktiven Angelegenheit. Romantische kleinere Fachwerkstädte wie Stade und Hitzacker sind ein weiterer guter Grund für die Beliebtheit von Radreisen an der Elbe.

Und hinter der deutschen Grenze weiß der Fluss ebenfalls zu gefallen. Hier befinden sich tschechische Städte wie Mělník und Litoměřice mit Bauwerken wie Schloss Mělník und dem St.-Stephans-Dom an der Elbe. Etwa ein Drittel des gesamten Flusses liegt auf tschechischem Terrain.

Schließlich bietet der Elberadweg auch kulinarisch viel Genuss. Das liegt nicht zuletzt am Wein aus den Trauben, die an der Elbe wachsen, aber auch an vielen regionalen Spezialitäten.

 

Sie starten auf dem Elbe-Radweg in Dresden. Diese Stadt empfängt Sie mit vielen Highlights. Danach starten Sie dann Ihre Reise auf dem Radweg.

Ausflug nach Pirna und Sächsische Schweiz

Wir empfehlen, diese Etappe flussaufwärts zu radeln, also von Dresden nach Bad Schandau, das Panorama ist reizvoller. Sie kommen aus dem weiten Tal in den engen Elbdurchbruch, das bietet etwas für das Auge. In Pirna angekommen werden Sie merken: Die Altstadt ist ein Besuch wert! Im Mittelalter war Pirna die reichste Stadt am Elberadweg und bis Ende des 15. Jahrhundert der wichtigste Handelsplatz an der Elbe zwischen Magdeburg und Leitmeritz. Falls in einem der Altstadthäuser eine Toreinfahrt offen steht - werfen Sie unbedingt einen Blick hinein. Unbedingt sehenswert ist auch die Stadtkirche St. Marien mit einer wunderbaren Deckenausmalung aus dem 16. Jahrhundert.

Nutzen Sie die Zeit in Prina auch zu einem Besuch auf dem Sonnenstein - der alten Festung mit tollen Blick über das Tal und der Elbe.


(Sächsische Schweiz)

Bastei

Die Bastei ist Teil einer alten Felsenburg, von hier aus konnten weite Teile der Region rund um die Elbe und seiner Umgebung kontrolliert werden. Schon früh entwickelte sich die Bastei zum wichtigsten Ausflugsziel in der Sächsischen Schweiz. Von Rathen aus erreichen Sie die Bastei nur zu Fuß auf einem seit 200 Jahren bewährten Wanderweg. Hin und zurück sind es ca. 45 Minuten.

Königsstein

Von der Festung aus haben Sie rundherum tolle Aussichten auf die Sächsische Schweiz, das Erzgebirge und das Elbtal. Hier herrscht auch bei Hochbetrieb kein allzu großes Gedränge. Sie können sich in mehreren Gebäuden mit verschiedenen Aspekten der Festungsgeschichte vertraut machen. Bei klarem Wetter sehen Sie bis nach Dresden.

Von Dresden nach Meißen

Radebeul

Machen Sie einen kleinen Umweg zu Winnetou und Kara Ben Nemsi in das Karl-May-Museum! Einzigartig ist auch das Weinbaumuseum in der Hoflößnitz. In einem ehemaligen Lusthaus der Dresdner Kurfürsten untergebracht - schon das Ambiente ist einen Umweg wert. Die bunten Vögel des Amazonas erfreuen im Festsaal Augen und Herz. Und das Allerbeste ist der Wein aus diesem einzigen ökologischen Weingut entlang der oberen Elbe. Probieren Sie ihn im lauschigen Hof der zugehörigen Probierstube.

Auf dem Elbe-Radweg geht es durch Schrebergärten weiter nach Alt-Kötzschenbroda. Am Kirchplatz links durch das wundervoll renovierte Dorfzentrum von Alt-Kötzschenbroda. Der Ort ist ein sogenanntes Straßen-Platzdorf, typisch für die Besiedelung dieser Region.

Sörnewitz

Unterhalb der Bosel, einem Felsen der dicht an die Elbe reicht, liegt das Dorf Sörnewitz. Es gilt als eines der schönsten Dörfer Sachsens, wurde bereits prämiert und hat wunderbare Weinwirtschaften und Besenschänken. Gönnen Sie sich kurz vor Ihrem Zielort Meißen einen Schoppen Müller-Thurgau, Goldriesling oder Traminer - traditionsreiche Rebsorten an der Elbe.

Zwischen Sörnewitz und Meißen erhebt sich über der Elbe das Spaar-Gebirge, ursprünglich eine Insel in der Elbe. Heute schlägt hier das Herz des Elbweins - die Weinberge gelten in der Spaar als die besten der Region.

Meißen

Hier ist der Ursprung des heutigen Sachsen. Vor 1.000 Jahren begann von Meißen aus die Kolonisierung des oberen Elbtals, der sächsischen Schweiz und des östlichen Erzgebirges. einen schönen Überblick über das Zentrum mit seinen 1.800 Baudenkmälern aus 700 Jahren bietet eine öffentliche Stadtführung, die täglich um 13:00 Uhr beginnt. Besichtigen Sie anschließend noch Dom und Burg.


(Blick auf Meißen)

Von Meißen nach Riesa

Radeln Sie auf der rechten Elbeseite, auch wenn es mal wärmer sein sollte. Sie kommen durch die schönen Weindörfer mit besten Einkehrmöglichkeiten und zum Schloss Seußlitz.

Seußlitz

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit, um den Schlosspark und die Schlosskirche von Seußlitz zu besichtigen. Der Park ist im vorderen Teil eine barocke Gartenanlage, im hinteren Teil ein englischer Garten. Idylle pur. Das Schloss ist auf den Mauern eines mittelalterlichen Klosters gebaut, die Schlosskirche ist die ehemalige Klosterkirche. Wenn Sie etwas Glück haben, ist das Schloss geöffnet. Spazieren Sie einfach rein und schauen Sie sich um.

Neuhirschstein

Etwa 2 km hinter Schloss Seußlitz thront über dem linken Ufer der Elbe das Schloss Neuhirschstein. 1892 kaufte es ein Textilfabrikant als Hochzeitsgeschenk für seine Tochter, 1943 wurde es von der SS beschlagnahmt.

Heute gehört das Schloss der Gemeinde Hirschstein, die es nach Renovierungen als etwas pompöses Dorfgemeinschaftshaus nutzt. Sonntagnachmittag geöffnet und allein schon wegen der romantischen Umgebung einen Umweg wert.

Leckwitz

Sie passieren eine sog. Heidenschanze, einen großen Befestigungswall, den die "heidnischen" Sorben im frühen Mittelalter zum Schutz der Elbfurt von Merschwitz anlegten.

Riesa

Es gibt ein historisches Zentrum mit einem hübschen Stadtpark hinter dem Rathaus. Schauen Sie in Rathaus rein - es ist ein umgebautes Kloster mit ein paar schönen Details in den Gängen und im Treppenhaus. Mit etwas Glück sperrt die Empfangsdame im Eingangsbereich das Trauzimmer auf - ein gotischen Kleinod - mit barocker Ausmalung.

Von Riesa nach Torgau

Ab Riesa kommen Sie in die Elbauen, eine weitläufige und dünn besiedelte Landschaft. Der Elbe-Radweg wir hin und wieder deutlich von der Elbe wegführen. Die landwirtschaftlichen Wege in der Nähe der Elbe sind in der Regel unbefestigt und enden oft im Nichts, so dass sie für einen unbeschwerten Radgenuß nicht geeignet sind.

Fahren Sie bis Mühlberg auf dem Elbe-Radweg auf der rechten Flussseite, das ist der schönere Weg.

Mühlberg

Radeln Sie unbedingt durch das Städtchen, trotz des Kopfsteinpflasters. Über 80% der Altstadthäuser stammen aus dem 14 bis 19. Jahrhundert. Es ist eine kleine Zeitreise, bei der es Schönes zu entdecken gibt.

Sie kommen vorbei an Rathaus und Frauenkirche am Neustädter Markt und am Schloss. Die Frauenkirche neben dem Rathaus ist in der Regel tagsüber geöffnet - im Inneren u. a. ein schöner spätgotischer Marienaltar mit Renaissance-Fassung.

Außergewöhnlich ist der große Klosterbezirk, der noch weitgehend erhalten ist. Vor 800 Jahren wurde das Zisterzienserinnen-Kloster Marienstern gegründet und hatte sicherlich großen Anteil an der Erschließung der Region für deutsche Kolonisten. Die Größe der erhaltenen mittelalterlichen Bauwerke lässt die wirtschaftliche Bedeutung des Klosters erahnen, in dem 60 Nonnen lebten.

Belgern

Der Elbe-Radweg geht unterhalb der Altstadt von Belgern an der Elbe entlang. Auf Luthers Spuren wandelnd können Sie einen Abstecher dorthin machen - eine schöne Stadtkirche. Die Altstadt thront hochwassersicher über der Elbe.

Martinskirchen

In diesem kleinen Dorf Martinskirchen mit etwa 250 Einwohnern steht eines der bedeutendsten Schlösser im Land Brandenburg. Es wurde um 1750 von Dresdner Hofkünstlern geplant und ausgestaltet. Bemerkenswert ist ein großer Mamorsaal mit einem wertvollen Deckengemälde.

Torgau

Neben Wittenberg wird Torgau die wichtigste Stadt der Reformation. In Wittenberg wurde agitiert, in Torgau wurden die theologischen Grundlagen des lutherischen Glaubens erarbeitet. Die Altstadt ist weitgehend erhalten und zehrt in ihrem Aussehen noch immer von der Pracht der kursächsischen Residenzstadt, die sie von etwa 1480 bis 1550 war. Seitdem ist die Zeit stehengeblieben und Torgau auf einem Abstellgleis der Geschichte gelandet. Das hat sie wunderbarerweise konserviert.

Zum Kennenlernen empfehlen wir die Stadtführung täglich um 14 Uhr. Die Stadt Torgau hat dankenswerterweise einige Altstadthäuser geöffnet. Dabei werden Sie mit dem Alltagsleben der verschiedenen sozialen Schichten in Torgau vertraut gemacht. Sie können jedes der Häuser einzeln besichtigen oder sich eine günstige Kombikarte holen.


(Marktplatz in Torgau)

 

Es gibt viel zu entdecken auf dem Elbe-Radweg. Entdecken Sie es. Erleben Sie mit Rückenwind Reisen traumhaft schöne Radreisen auf dem Elbe-Radweg.

Großartige Städte, herausragende Bauwerke

Der Elbe-Radweg verbindet die drei faszinierenden Hauptstädte der Bundesländer Hamburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen miteinander. Hamburg, Magdeburg, Dresden: Alle drei Städte haben ihren ganz eigenen Charakter, glänzen mit herausragenden Bauwerken, schönen Parks und großer Kunst. Die Frage, welche der Städte die schönste von allen ist, kann wohl nur individuell beantwortet werden.

 

Hamburg

Hamburg liegt zwar nicht am Meer, ist aber dennoch die Stadt mit dem größten und wohl auch bekanntesten Seehafen Deutschlands. Er allein ist bereits ein guter Grund, die Stadt zu besuchen, um gigantische Container- und andere Schiffe bei einer Hafenrundfahrt aus der Nähe zu betrachten. Aber es gibt natürlich noch viele weitere und sehr gute Gründe, einmal nach Hamburg zu reisen. 

 

Die Hansestadt ist auch im Kulturleben vielfach von der See und der Geschichte des Seehandels geprägt: Hamburg ist Standort des Internationalen Maritimen Museums, des Museumshafens Oevelgönne sowie der Speicherstadt, in der sich heute unter anderem Museen wie das Gewürz- und das Zollmuseum befinden. 

 

Ein Wahrzeichen Hamburgs ist der Michel, der Turm der Kirche St. Michaelis. Spricht man über die Stadt, dürfen aber auch St. Pauli und die Reeperbahn nicht fehlen. Die sündigste Meile der Welt präsentiert sich ein bisschen verrucht und immer äußerst unterhaltsam mit Bars, Nightclubs und Diskotheken. Hamburg ist zudem Standort vieler Musicals, eine Stadt mit zahlreichen Bühnen und Brücken sowie schönen Parks wie „Planten un Blomen“, zu dem auch der Japanische Garten mit Teehaus gehört.

 

Magdeburg

Magdeburgs Wahrzeichen ist der 1363 geweihte Dom „St. Mauritius und St. Katharina“, den man weit über die Stadtgrenzen hinaus kennt. Bekannt ist Sachsen-Anhalts Hauptstadt darüber hinaus als Otto-Stadt, was auf den in Magdeburg geborenen Physiker Otto von Guericke zurückzuführen ist. Ihm ist das Otto-von-Guericke-Museum in der Lukasklause gewidmet.

 

Neben dem Dom gehört das Kloster Unser Lieben Frauen in der Magdeburger Altstadt zu den sakralen Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Es gilt als eins der bedeutendsten romanischen Bauwerke Deutschlands und dient heute als Kunstmuseum.

 

Weitere Highlights auf dem Stadtgebiet sind das alte Rathaus, die Gründe Zitadelle von Friedensreich Hundertwasser sowie der von Gründerzeitfassaden geprägte und heute als Szene- und Kneipenviertel dienende Hasselbachplatz. Eine technische Meisterleistung ist das Wasserstraßenkreuz, an dem der Mittellandkanal die Elbe überquert.

 

In Magdeburg befinden sich zudem einige sehr reizvolle Parkanlagen wie der Elbauenpark mit dem Jahrtausendturm, der in einer interaktiven Ausstellung „6.000 Jahre Wissenschafts- und Technikgeschichte der Menschheit präsentiert“.

 

Dresden

Dresden, die Hauptstadt Sachsens, ist - von der Nordsee aus gesehen - die dritte Landeshauptstadt, zu der Sie der Elberadweg bringt. Sie wird als Stadt der Kunst mit reizvoller Architektur auch Elbflorenz genannt. Frauenkirche, Semperoper und Zwinger sind die drei bekanntesten Bauwerke und Wahrzeichen der Stadt. Aber Dresden ist noch sehr viel reicher an Kulturschätzen. Architektonisch reizvoll sind neben den Wahrzeichen etwa das Dresdner Residenzschloss, Dresdens Katholische Hofkirche am Theaterplatz sowie der Stallhof und der Fürstenzug.

 

Abseits der Altstadt lohnt sich ein Besuch in Sachsens Hauptstadt ebenfalls. Hier stößt man beispielsweise auf Szeneviertel wie die Äußere Neustadt mit Häusern im Gründerzeitstil, auf das Barockviertel rund um Dresdens Königstraße sowie das Japanische Palais, das wie viele andere Schlossbauten in der Region für August den Starken erbaut wurde.

 

Dresden ist eine Stadt großer Kunst, was die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit Sammlungen im Dresdner Schloss und im Zwinger beweisen. Dresden ist auch eine Stadt mit reizvollen Parkanlagen wie dem Großen Garten sowie mit Zeugnissen der Industriekultur wie der Yenidze, einer orientalisch anmutenden ehemaligen Zigarettenfabrik. Kurzum: Dresden ist Vielfalt.

 

Neben den großen Landeshauptstädten gibt es viele kleinere Städte sowie sehenswerte Bauwerke abseits der Städte am Elbe-Radweg, beispielsweise:

 

  • Lauenburg mit dem Elbschifffahrtsmuseum,
  • Hitzacker mit romantischen Fachwerkhäusern auf der Stadtinsel,
  • Dessau-Roßlau mit dem zum UNESCO Welterbe gehörenden Dessau-Wörlitzer Gartenreich,
  • die Lutherstadt Wittenberg mit der berühmten Schlosskirche,
  • Torgau mit etwa 500 Baudenkmalen aus Spätgotik und Renaissance,
  • die Porzellanstadt Meißen.

 

Und auf tschechischer Seite erwartet Sie der Elbe-Radweg mit Städten wie Litoměřice und Mělník, in dem sich das gleichnamige Schloss befindet. Von Mělník aus ist es übrigens auch nicht sehr weit bis in die faszinierende tschechische Hauptstadt, ins goldene Prag.

 

Freuen Sie sich auf prächtige Schlösser und Festungen, zahlreiche Museen und andere Zeugnisse eines reichen Kulturschaffens: Der Elbe-Radweg zieht sich durch Region, die viele Menschen zu großer Kreativität inspiriert haben.

Sandsteinfels, das Alte Land und das Meer

Es sind nicht alleine die Städte am Weg, die die Attraktivität des Elberadwegs ausmachen. Ebenso reizvoll sind die Landschaften an der Elbe. Zu ihnen gehört das vom Meer geprägte Küstenland bei Cuxhaven, dem Tor zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Üppig und fruchtbar präsentiert sich das Alte Land bei Hamburg, Deutschlands größtes Obstanbaugebiet. Reizvoll ist das ausgedehnte Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe" mit seinen Auenwäldern, zahlreichen Wiesen, Binnendünen und Gewässern sowie mit Tieren wie dem Biber und etwa 200 Brutvogelarten.

 

Ebenso schön präsentieren sich die Sächsische Schweiz, der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges mit seinen Felsnadeln, Festungen und Felsentoren, sowie das Elbtal im tschechischen Riesengebirge mit dem Elbfall, an dem die Elbe etwa 40 Meter in die Tiefe stürzt.

 

Sie haben Lust auf traumhaft schöne Landschaften? Der Elbe-Radweg bringt Sie hin!

Gute Weine und gute Speisen im Norden

Eine Reise auf dem Elberadweg ist auch kulinarisch ein Genuss und viele Gastronomen machen es Radlern ganz einfach, viele Köstlichkeiten an der Elbe kennenzulernen. Sie bieten sogenannte Elberadweg-Teller an, oftmals mit typischen Speisen der Region. Elberadweg-Teller mit einem Essen und einem alkoholfreien Getränk kosten einheitlich 10€ (Stand: 2014).

 

Aber auch, wer sich nicht für die Elberadweg-Teller entscheidet, kann seinen Radurlaub an der Elbe in ein kulinarisches Erlebnis verwandeln. Viele der Städte, Dörfer und Regionen, zu denen man auf dem Elberadweg gelangt, haben ihre ganz eigenen Spezialitäten. So gehört nicht alleine der Labskaus zu den typischen Hamburger Gerichten, sondern beispielsweise auch die Aalsuppe und Grünkohl. In Magdeburg serviert man beispielsweise ein „Bötel mit Lehm und Stroh“ genanntes Gericht, das aus Eisbein, Sauerkraut und Erbspüree besteht. Und zu den kulinarischen Spezialitäten Dresdens gehören der berühmte Dresdner Stollen, aber auch andere Süßspeisen wie die Dresdner Eierschnecke oder Sächsische Quarkkäulchen. 

 

Die böhmische Küche an der Elbe ist ebenfalls manch kulinarische Sünde wert. Böhmische Knödel und Schweinsbraten sind hier ein Klassiker. Aber natürlich biete jede Region auch internationale Kost und/oder Fleischloses in den Restaurants an. Alle kulinarischen Vorlieben werden bedient. Guten Appetit.

 

Weinfreunde können sich ebenfalls auf einen Urlaub an der Elbe freuen. Der Elbe-Radweg führt durch das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands, das Weinbaugebiet Sachsen, in dem überwiegend weiße Rebsorten wie Müller-Thurgau, Riesling und Weißburgunder wachsen. Aber auch die Region rund um das tschechische Mělník ist für ihren Weinbau bekannt. Hier gedeihen etwa die roten Trauben der Rebsorte Saint Laurent sowie die grünen Silvaner-Trauben.

Rückenwind Reisen: Mit uns auf den Elbe-Radweg!

Rückenwind Reisen ist ein Anbieter von Radreisen sowie Rad- und Schiffsreisen, der 2015 bereits sein 25-jähriges Jubiläum feiert und seit Unternehmensstart zahlreiche Kunden für sich gewinnen konnte. Als Reisen auf dem Elberadweg bietet Rückenwind beispielsweise eine Radreise von Prag nach Dresden, von Dresden nach Magdeburg sowie von Magdeburg über Hamburg bis Cuxhaven an. Alle Touren sind mit Liebe zum Detail entwickelt und versprechen höchsten Urlaubsgenuss. Für welche würden Sie sich entscheiden?

 

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