Radreisen Ruhrgebiet, Ruhr-Radweg, Industriekultur

Fahrradtouren im Ruhrgebiet

Radreisen im Ruhrgebiet

Radurlaub im Ruhrgebiet: Naturidylle und Industriekultur

So schön, so interessant, so vielfältig: Das ist ein Radurlaub im Ruhrgebiet, in dem Stahlproduktion und Bergbau heute eine eher untergeordnete Rolle spielen. Das bedeutet natürlich nicht, dass man während einer Radreise keinerlei Zeichen dieser Vergangenheit mehr sieht. Das Gegenteil ist der Fall. Der Gasometer in Oberhausen, die berühmte Villa Hügel in Essen und die ebenso berühmte Zeche Zollverein: Viele Industriebauten erinnern im Ruhrgebiet an die Zeiten von Kohle und Stahl und oft beweist ihre heutige Nutzung, wie kreativ die Menschheit ihre eigenen Bauwerke bisweilen umfunktioniert. 

Zugleich beweisen Bauwerke wie Schloss Broich in Mülheim an der Ruhr, die Burgruine Hardenstein sowie die Fachwerkaltstadt der Stadt Schwerte, dass bereits in der Zeit vor der Industrialisierung viel Sehenswertes in der Region entstanden ist. Nicht zuletzt liefert eine Radtour durch das Ruhrgebiet Belege für die landschaftliche Schönheit der Region. Erleben können Sie sie zum Beispiel in den Waldgebieten Hohe Mark und Haard sowie auf dem Baldeneysteig in Essen, der umgeben ist von weiteren Wäldern sowie von Feldern und Wiesen. Keine Frage: Das Ruhrgebiet besitzt viele Facetten. Lernen Sie sie auf Radreisen durch die Region kennen. 
 

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Radtouren im Ruhrgebiet: eine Region voller Fantasie

Es bedarf einiger Fantasie, um in alten Industriebauten etwas Neues zu sehen, das aus ihnen entstehen soll. Und es bedarf einiger Planung, um gute Ideen ebenso gut umzusetzen. Im Ruhrgebiet hat man ebenso die nötige Fantasie bewiesen wie die Fähigkeit zur umfassenden Planung. Und so entstand unter anderem mit dem UNESCO Weltkulturerbe Zeche Zollverein Herausragendes. Das Beispiel eindrucksvoller Industriekultur war einst die weltweit größte Steinkohlezeche und gilt heute als schönste Zeche der Welt. Statt Kohleförderung gibt es hier mittlerweile unter anderem mehrere Firmen, Kunstevents, das Ruhrmuseum und Gastronomie. 

 

Ebenfalls sehr bekannt ist der Gasometer in Oberhausen, der heute als eine der ungewöhnlichsten Ausstellungshallen des Landes gilt. Zur Stadt Gelsenkirchen gehört der Nordsternpark. Als attraktiver Landschaftspark mit Gastronomie und Amphitheater integriert er diverse Zechengebäude auf gekonnte Weise ins Gelände. Und natürlich bietet Ihnen eine Radreise durchs Ruhrgebiet auch Gelegenheit, mehr über das Leben der Bergleute im Revier zu erfahren. Lassen Sie sich beispielsweise in der ehemaligen Zeche Nachtigall in Witten mit Helm und Grubenlampe ausstatten und gehen Sie selbst Untertage.
 

Fachwerk, Burgen, Naturidylle: das andere Ruhrgebiet

Es wäre wirklich schade, das Ruhrgebiet einzig auf seine zweifelsohne attraktive Industriekultur zu reduzieren. Schließlich gibt es noch viel mehr zu entdecken, was einen Radurlaub im Ruhrgebiet zu einem großartigen Erlebnis macht. Genießen Sie beispielsweise einen Bummel durch die sehenswerte Altstadt von Hattingen. Malerisches Fachwerk umgibt die kleine Kirche St.-Georg in der Mitte des Ortes. Ein historisches Kleinod ist daneben Schloss Broich, das als älteste karolingische Festung nördlich der Alpen gilt. Auch die Natur zeigt sich auf Ihrer Radreise durchs Ruhrgebiet von ihrer schönsten Seite, unter anderem in der reizvollen Landschaft der Ruhrauen, an Ruhrstauseen wie dem Harkortsee und auf vielen kleinen Pfaden entlang von Flüssen und Kanälen. 

Noch mehr Ruhrgebiet-Highlights in Kürze

Innenhafen in Duisburg: Nach wie vor gilt der Binnenhafen in Duisburg als einer der größten, wenn nicht als der größte der Welt. Kennenlernen können Sie das imposante Areal mit seinem typischen Hafenflair auf einer Hafenrundfahrt. Sehr eindrucksvoll ist auch der Duisburger Innenhafen. Das Szeneviertel voller kulinarischer Genüsse und Kultur liefert einen weiteren eindrucksvollen Beleg für die gelungene Umwandlung einer für die Industrie genutzten Anlage im Ruhrgebiet. 

Jahrhunderthalle Bochum: Einst wurde sie industriell genutzt und diente unter anderem als Maschinengebläsehalle. Heute gilt die Jahrhunderthalle in Bochum als eines der außergewöhnlichsten Festspielhäuser in Europa und wird auch als KulturKathedrale bezeichnet. Hier finden Konzerte statt, Messen, Preisverleihungen und natürlich können Sie die außergewöhnliche Architektur auch während einer Führung kennenlernen. 

Gartenstadt Margarethenhöhe: Diese Gartenstadt gilt als „Vorzeigesiedlung aus Krupp`schen Zeiten“ und als erste Gartenstadt in Deutschland. Gemütliche enge Gassen und eine abwechslungsreiche Architektur prägen die zwischen 1909 und 1938 Stück für Stück erbaute Siedlung, in der sich Bewohner wie Gäste sehr wohl fühlen. 

Holgers Erzbahnbude: Manchmal sind es die kleinen Dinge, die zum Kult mutieren: Holgers Erzbahnbude in Gelsenkirchen ist ein gutes Beispiel dafür. Hier trifft man sich bei Eis, Kuchen, Bockwurst oder anderen Köstlichkeiten. Sie können bei Bedarf auch Fahrradschläuche kaufen und erleben das Ruhrgebiet im Radurlaub von seiner menschlichsten und besonders typischen Seite. 

Skywalk Phoenix West: In einer Höhe von 26 Metern genießen Sie auf dem Skywalk im ehemaligen Dortmunder Hüttenwerk Phoenix West eine herrliche Aussicht. Der Skywalk führt Sie zu den Hochöfen von Phoenix West, die Sie ebenfalls besichtigen können. Hier können Sie auf Wunsch auf eine Höhe von bis zu 64 Metern aufsteigen. 

Bergmann-Brauerei: In der Bergmann Brauerei in Dortmund können Freunde des Gerstensaftes Dortmunder Braukunst erleben. Die Brauerei erinnert an die Tradition Dortmunds als weltweit berühmte Braustadt. Sie entstand als ein Liebhaberprojekt, nachdem die 1796 gegründete ehemalige Bergmann-Brauerei 1972 schließen musste. Eine nach traditioneller Art errichtete Stehbierhalle lädt ein zur Verkostung.