Oldenburg
Oldenburg ist eine kreisfreie Stadt in Niedersachsen. Mit 170 000 Einwohnern ist Oldenburg die 3. größte Stadt hier in Niedersachsen.
Eine der mehreren Sehenswürdigkeiten in Oldenburg ist das Oldenburger Schloss. Das Oldenburger Schloss veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte häufig sein Äußeres. Insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert gab es Erweiterungen und Umbauten für die ehemalige Residenz der Gräfen und Herzogen in Oldenburg. Auf der anderen Straßenseite vom Oldenburger Schloss finden Sie auch den Schlossgarten. Der Schlossgarten hat eine Fläche von rund 16 Hektar und bietet eine bunte Vielfalt an pflanzlichen Formen und Farben an. Ein großes Highlight im Schlossgarten ist auch das Tropenhaus.
Falls Sie in Oldenburg noch die Innenstadt besuchen möchten, sollten Sie sich das Degodehaus nicht entgehen lassen. Das Degodehaus gehört zu einem der ältesten Gebäude der Stadt und fällt mit seiner auffälligen Fassade besonders auf. Um das Jahr 1860 herum hatte der Kaufmann Dietrich Wilhelm Degode eine Kaffeerösterei eröffnet. Die Oldenburger hatten die hohe Qualität des Kaffees besonders geschätzt. Heute finden Sie im Gebäude Birkenstock, eine Schuhgeschäft-Kette aus dem Rheinland.
Ebenfalls finden Sie in der Innenstadt großartige verschiedene Restaurants. Wir empfehlen Ihnen den Ratskeller. Der Ratskeller befindet sich im Oldenburger Rathaus, wo Sie direkt nochmal die Möglichkeit haben sich das Rathaus von Innen anzuschauen. Mit aufwendigen Wandbemalungen in Form von Wappen und Blumenmotiven hatten der Maler Friedrich Wilhelm Adels und sein Sohn Heinrich in 24 Tagen den Saal verschönert. Das Kunstwerk wurde während einer unbestimmten Zeit leider übermalt. 2005 konnte man aber bei einer vollständigen Restaurierung die Wandbemalungen wieder präsentieren.
Wiesmoor
Die Geschichte Wiesmoors zählt noch keine 150 Jahre. Erst Anfang des letzten Jahrhunderts wurde das große unbewohnte Hochmoorgebiet abgetorft und erschlossen. Hierzu finden Sie im Torf- und Siedlungsmuseum nähere Informationen, die über den Torfabbau erzählen und auch die Großgeräte präsentieren.
Bekannt ist Wiesmoor vor allem durch seinen Blumen- und Gartenpark. "Die Blüte Ostfrieslands" - so wird der Luftkurort Wiesmoor im Herzen Ostfrieslands auch genannt. Passend zum Namen lädt die Blumenstadt Sie jedes Jahr zur Blumenhalle Wiesmoors ein. Hier finden Sie bis zu 10.000 verschiedene Blumenarten. Spazieren Sie zwischen blühenden Blumen, informieren Sie sich via Hör- und Filmstationen über die Nutzung und Pflege der Pflanzen und bewundern Sie die Wasserfontänen, die im Halbstundentakt zum Klang wechselnder Musikstücke der Wasserorgel tanzen.
Emden
Die ehemalige Hauptstadt von Ostfriesland Emden kann auf eine Geschichte zurückblicken, die bis zur Antike zurückreicht!
Aus diesem Dorf, welches zum Schutz vor Sturmfluten errichtet wurde, entwickelte sich im frühen Mittelalter ein florierender Handelsort. Aus dem friesischen Handelsort entstand bis zum 16. Jahrhundert die größte Hafenstadt Nordwesteuropas.
In der Innenstadt von Emden finden Sie schon die meisten Sehenswürdigkeiten, die die Stadt zu bieten hat. Einer der wichtigsten Sachen, die Sie machen sollten, um richtig in Ostfriesland anzukommen ist den beliebten Ostfriesen Tee zu probieren.
Nu is Teetied! Eine gemütliche Teetied mit "Kluntje" (Kandis) und "Wulkje" (Sahnewolke) gehören zu einem waschechten Ostfriesland-Tag einfach dazu. Die Sahne wird gegen den Uhrzeigersinn in den Tee gegeben. Nur so kann man die Zeit anhalten. Versteht sich von selbst, oder?
Den Ostfriesentee finden Sie in jedem Café in Ostfriesland. In Emden empfehlen wir das Grand Café, Am Stadtgarten 7-11, wo Sie draußen einen guten Ausblick zum Hafen haben. PS: Fragen Sie am besten die Service-räfte vor Ort, die Ihnen den Tee ausschenken. Es gibt nämlich einen besonderen Ablauf wie der Tee zu trinken ist. Seien Sie gespannt!
Kennen Sie übrigens Otto Waalkes? Otto, dem berühmtesten Komiker Deutschlands und dem größten Sohn der Stadt, ist in Emden ein eigenes Haus gewidmet.
Ein Museum, in dem Sie viel lachen können!
Im Otto-Hus-Museum können Sie die Filme, Bücher, CD’s und Ottifanten bestaunen. Ein Otto Kino steht im Museum ebenfalls mit Otto Sketchen aus seinen Bühnen-Shows, Ausschnitte aus TV-Sendungen und Filmen für Sie bereit.
Sollten Sie sich eher für die Kunst- und Kulturhistorische Sammlungen interessieren, ist ein Abstecher im Ostfriesischen Landesmuseum ein Muss! Auf fast 3000qm² Ausstellungsfläche erleben Sie spannende Einblicke in die Kunst und Geschichte. Durch die verschiedenen Zeitzeugnisse fühlt es sich an, als wäre die Vergangenheit von Ostfriesland wieder lebendig geworden. Aktuelle kunst- und kulturhistorische Themen werden in wechselnden Sonderausstellungen präsentiert. Schauen Sie gern auf der Homepage des Landesmuseum.
Tipp: E-Bike Radfahrer finden hier auch eine Ladestation vor, die zu den Öffnungszeiten des Museums frei zur Verfügung stehen.
Um Emden in einer anderen Perspektive kennenzulernen, empfehlen wir Ihnen auch die Grachtenfahrten die direkt am Emdener Hafen angeboten werden. Hier fahren Sie mit der Gracht 1 Stunde 45 Minuten raus. Entdecken Sie die schönen unbekannten Seiten der Stadt von der Wasserseite aus.
Norden
Sollten Sie in Emden nicht genug vom Ostfriesischen Tee bekommen haben, können Sie in Norden das Teemuseum besuchen. Hier erleben Sie die ganze Welt des Tees. Denn Tee ist viel mehr als nur ein Getränk! Im historischen Alten Rathaus der Stadt Norden beginnt eine Reise, auf der Sie alles über den Tee erfahren: Ausgehend von der ostfriesischen Teekultur eröffnet Ihnen das Museum faszinierende Einblicke von den Anbaugebieten, über die Verarbeitung und die Herstellung der berühmten ostfriesischen Mischung bis hin zu den Dekoren des ostfriesischen Teegeschirrs.
Der Strand Norddeich ist von Norden nur 3,5 Kilometer entfernt. Bei gutem Wetter können Sie mit dem Fahrrad zum Nordseestrand Norddeich radeln, um sich dort einen Strandkorb zu mieten und den Sonnenuntergang mit einem Glas Wein genießen.
Wussten Sie, dass Strandkörbe früher vor allem als Schutz vor Zugluft in großen und kalten Wohnräumen und Fluren dienten? Erst 300 Jahre später brachte der Strandkorb es auf unsere Strände.
Norderney
Wellengang, Strömungen und der Wind waren die gestaltenden Kräfte, die vor 2000 Jahren aus einem Strandwall die Ostfriesischen Inseln entstehen ließen. Jetzt zählt die Insel Norderney einer zu den beliebtesten Inseln hier in Deutschland. Bekannt ist die Insel vor allem für Ihre Cafés und Restaurants. Ein Hotspot auf Norderney ist die Milchbar, ein Restaurant und ein Baudenkmal der Insel, welches durch seine tollen Cocktails und Musikabende bekannt geworden ist.
Die Insel Norderney bietet aber auch mehr als nur Party und Cocktails. Auf der Insel findet Sie das Fischerhaus, welches 1937 eröffnet hat. Es zeigt in seiner Bauweise und Einrichtung, wie die Fischerfamilien auf Norderney früher gelebt und gearbeitet haben. Man kann das Haus auf eigene Faust besichtigen, aber bei einer Führung erfährt man vieles über die Entwicklung der Insel, über ihre Geschichte, den Fischfang, die Seefahrt und die Wohnkultur.
Etwa 6 km außerhalb der Stadt Norderney wurde 1871-74 etwa in der Mitte der Insel der „Große Norderneyer Leuchtturm“ aus Backstein gebaut. Zum Turm gehört ein im gleichen Zeitraum erbautes Wärter- und Maschinenhaus. Das Feuer brannte damals in einer Höhe von 54 m in einer fünfdochtigen Petroleumlampe. Heute leuchtet in der Laterne eine aus 1018 Prismen und 24 Linsen bestehende Fresnel-Linse und ist 21 Seemeilen (rund 39 Kilometer) weit zu sehen.
In den Sommermonaten können Sie den Leuchtturm mit seinen 254 Stufen besichtigen. Die fantastische 360 Grad Aussicht ist die gerechte Belohnung für jede einzelne Stufe.
Wittmund
Wittmund bietet eine interessante Stadtgeschichte. 1567 hatte Agnes von Rietberg, die ehemalige Regentin des Harlingerlandes die Stadtrechte verliehen, die jedoch später wieder verfielen. 100 Jahre später teilte sich die Stadt in vier Quartiere auf. Im 19. Jahrhundert lebten die Wittmunder unter einer Fleckenverfassung. Darunter versteht man die Aufteilung von Landesteilen in sogenannte Flecken. Flecken waren Großgemeinden die weit mehr Funktionen als eine bäuerliche Gemeinde hatten, aber keine Stadtgröße besaßen. 1929 wurden Wittmund erneut die Stadtrechte verliehen und darf sich ab dem Zeitpunkt als Stadt nennen.
In der Fußgängerzone von Wittmund erwartet Sie eine besondere Attraktion: die Flaniermeile „Hands of Fame“. Nach dem Vorbild von Hollywood „Walk of Fame“ haben hier bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Musik, Sport und Show ihren persönlichen Handabdruck mit ihrer Unterschrift auf einer Tonplatte hinterlassen!
Ein Hingucker in Wittmund ist die St. Nicolai Kirche. 1776 wurde die Kirche erbaut. Zahlreiche Gegenstände aus den Vorgängerkirchen, unter ihnen auch zwei Kronleuchter, befinden sich in der Kirche. Die Kronleuchter stammen aus dem Jahre 1605 und wurden der Kirchengemeinde gestiftet. Der Altar mit seinen Kniebänken stammt aus dem Jahre 1653.
Jever
,,Wie das Land, so das Jever‘‘ Den Satz haben Sie sicherlich schon einmal im Fernsehen gehört. Jever ist bekannt geworden durch sein friesisch herbes Jever Bier. Aber Jever ist nicht nur Bier. Es finden sich auch viele kulturelle und historisch wertvolle Baudenkmäler, die auf eine 1000-jährige Geschichte zurückblicken.
Nichtsdestotrotz sollten Sie das Jever Bier probieren. Prost!
Bismarck, Gründer und erster Kanzler des Deutschen Reiches, wurde in Jever schon immer eine besondere Ehre erwiesen. Die „Getreuen von Jever“ schickten ihm alljährlich zum Geburtstag 101 Kiebitzeier. Nun gibt es gegenüber vom „Haus der Getreuen“ auch ein Bismarckmuseum. Alte Tradition und Geschichte rund um den Kanzler lebt hier wieder auf.
Eine lebendige Museumswerkstatt ist die Blaudruckerei in Kattrepel. Hier wurde ein altes Kunsthandwerk wiederbelebt. Dem Blaufärber kann bei der Arbeit zugeschaut werden,. Er ist auch gerne bereit, die Geschichte und das Handwerk der Blaufärberei zu erklären. In der einzigen friesischen Blaufärberei werden Handdrucke historischer Muster auf Leinen, Samt und Seide gefertigt.
Die Färbung erfolgt wie vor 300 Jahren mit Indigo. Die ca. 480 vorhandenen Druckstöcke sind 100 bis 300 Jahre alt und stammen aus ehemaligen Blaudruckereien in Ostfriesland und Norddeutschland.
Dangast
Dangast ist eine Seebadeanstalt mit englischem Vorbild. Hier befinden sich nun öffentliche Einrichtungen wie DanGastQuellbad, Watt'nSauna, Veranstaltungsräume, Wellnessbereich, Tourist-Info und Restaurant unter einem Dach, mit herrlichem Panoramablick auf den Jadebusen und das Weltnaturerbe Wattenmeer.
Verteilt über Dangast zeigen Schautafeln den Blickwinkel, aus dem die Künstler der "Brücke", Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Emma Ritter, ihre jeweiligen Motive für ihre expressionistischen Bilder gesehen haben. Informationstafeln in Form von Staffeleien geben Erklärungen. 12 weitere Schautafeln mit Werken bekannter Künstler wie Franz Radziwill, Trude Rosner-Kasowski, Willy Hinck und Anatol vervollständigen den Dangaster Kunstpfad.
Der Pfad führt durch ganz Dangast, sodass nebenbei der gesamte Ort erkundet werden kann.
Seien Sie gespannt!
Für etwas Abwechslung sorgt auch die Schlosskirche von Varel. Die Schlosskirche ist das älteste Bauwerk Varels (Baujahr nach Überlieferung 1144) mit kreuzförmigem Grundriss und mächtiger breiter Westturmanlage. Besonders sehenswert ist die reiche Ausstattung des Kircheninneren (Altar, Taufstein, Kanzel, Engel, Gebetsbank) vom Bildhauer Ludwig Münstermann.
Wissenswertes rund um den Weser-Radweg
Sie radeln und wir kümmern uns um alles Weitere - von den Hotelbuchungen bis zum Gepäcktransport.
Hier ein paar Fakten: Der Weser-Radweg
- Länge: ca. 520 km
- Höhenmeter: ↑ 1164 m ↓ 1287 m
- Der Weserradweg hat kaum Steigungen und verläuft größtenteils direkt am Wasser.
- Beschilderung: Der Weser-Radweg hat eine eigene Beschilderung - ein gelb-blau-grünes Schild begleitet Sie durchgehend. Sie können auf beiden Seiten des Weser-Radweges radeln. Diese Alternativrouten sind ausgeschrieben.
- Qualität: Einer der beliebtesten Radwege in Deutschland, führt meist auf Rad- und Uferwegen, ruhigen Landstraßen und Wirtschaftswegen.
- Extras von Rückenwind Reisen: Sie erhalten zu Ihren Reiseunterlagen Insidertipps. Hierin finden Sie weitere Informationen zu Sehenswürdigkeiten, welche Uferseite ist, wann und wo interessanter und welche Restaurants liegen auf Ihrem Weg. Natürlich sind dies immer persönliche Empfehlungen und dienen lediglich als weitere Orientierung.
Ihr Rückenwind-Vorteil auf dem Weser-Radweg
Der Weser-Radweg ist unser Bestseller – und das aus gutem Grund.
Mit Rückenwind Reisen genießen Sie eine rundum organisierte Radreise von der Quelle bis zur Mündung:
- Komplettplanung aus einer Hand – wir kümmern uns um alles: Route, Hotels, Gepäcktransport und mehr.
- Digitale Reiseunterlagen bequem per App – oder gedruckt auf Wunsch.
- Gepäcktransport von A bis Z – zuverlässig und stressfrei.
- Persönliche Beratung – unsere Reiseexpert:innen sind selbst auf dem Weser-Radweg unterwegs und kennen jeden Ort und jedes Hotel.
- Langjährige Partnerschaften mit ausgewählten Hotels entlang der Strecke – für Qualität und Komfort.
- Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung – bei uns sind Sie gut aufgehoben.
- Hoher Service, ehrliche Beratung und echte Leidenschaft für Radreisen.
Erleben Sie einen herrlichen Radurlaub an der Weser. Wir haben mehrere reizvolle Radreisen auf dem Weser-Radweg im Angebot
FAQ zum Weserradweg
Mit dem Fahrrad lässt sich diese wunderschöne Landschaft mit seinen gut ausgebauten Radwegen am besten erkunden. Seit 2017 organisiere ich Ihren Radurlaub entlang der Weser bei Rückenwind Reisen. Mit viel Engagement und Herz sorge ich dafür, dass Sie Ihren Radurlaub unbeschwert genießen können. Es sind die vielen Kleinigkeiten, die Ihren Urlaub mit uns besonders machen: eine perfekte Vorbereitung der Reise, beste Radkarten für Sie, persönliche Begrüßung durch unseren Reiseleiter in Ihrem Hotel in Hannoversch Münden, auf Wunsch ein top gewartetes Leihrad, pünktlicher und sorgfältiger Transport Ihres Reisegepäcks, professioneller und freundlicher Rücktransfer zum Ausgangspunkt, und, nicht zuletzt, die Hotels – Ihrer Gastgeber. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Auswahl der Hotels, viele davon inhabergeführt. Ich stehe in persönlichen Kontakt zu den Hotels und Pensionen und besuche diese in regelmäßigen Abständen für Sie, damit wir eine gleichbleibend hohe Qualität der Unterkünfte gewährleisten können. Alles in allem werden Sie spüren, dass unser langjähriges und hochmotiviertes Team im Hintergrund immer für Sie da ist, um Ihnen einen unvergesslichen Radurlaub zu bereiten.
Weser-Radweg: ein paar Zahlen und Fakten
Der Weser-Radweg zieht sich etwa 520 Kilometer lang durch Deutschland: vom Weserbergland bis zur Nordseeküste. Neben dem Mittelgebirge gehören die Mittelweser, Bremen, Wesermarsch, Bremerhaven und Cuxland zu den Regionen, durch die der Weserradweg führt. Größte Stadt am Weser-Radweg ist Bremen mit über 500.000 Einwohnern. Die Radreiseanalyse 2019 und 2020 setzt den Weserradweg auf Platz 1 der meistbefahrenen deutschen Radfernwege.
Streckencharakteristik Weser-Radweg
Von ihrer Entstehung in Hann.Münden, wo die Weser aus Werra und Fulda hervorgeht, bis zur Mündung in die Nordsee bei Bremerhaven führt der Weser-Radweg bis nach Cuxhaven. Die Länge des Weser-Radweges beträgt ca. 515 Kilometer. Die Radroute entlang der Weser verläuft meist auf gut ausgebauten Radwegen, ruhigen Wirtschaftswegen und teilweise Landstraßen. Unbefestigte Abschnitte gibt es nur ab und zu und auch nie für längere Etappen. Steigungen bleiben Ihnen - außer von Abstechern durch das Weserbergland - fast vollkommen erspart.
Beschilderung
Der Weser-Radweg ist durchgehend mit einer eigenen Beschilderung ausgestattet. Diese werden ständig überarbeitet bzw. überprüft und ggf. erneuert.
Weser-Radweg für Familien
Der Weser-Radweg ist auch für Familien sehr gut geeignet, denn die Tour verläuft, mit ein paar Ausnahmen, immer auf ruhigen Landstraßen oder auf gut ausgebauten Radwegen. Ferner sind wir in Hann.Münden mit unserem Stationsleiter und Gepäckfahrer sowie auch in Bremen sehr gut vertreten - sollte es Schwierigkeiten geben sind wir gerne für unsere jungen Gäste da. Ferner können Sie die Strecken auch mit dem Zug oder Schiff überbrücken. Aber gerade für Familien ist der Weser-Radweg sehr schön. Er bietet auch den kleinen Gästen sehr viel Ausflugsmöglichkeiten und ist teilweise sehr märchenhaft. Es erwarten Sie der Lügenbaron von Münchhausen oder auch der Rattenfänger von Hameln.
Hannoversch Münden
Der Uferstein in Hann.Münden ist Startpunkt der Weser. Hier entsteht aus dem Zusammenfluss der Werra und Fulda die Weser. "Wo Werra sich und Fulda küssen, Sie ihre Namen büssen müssen. Und hier entsteht durch diesen Kuss Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss". Hann. Münden der 31. Juli 1899. Wer empfehlen Ihnen die Fahrt zum Weserstein schon am Anreisetag, da Ihr Starthotel in der Regel direkt am Weser-Radweg etwas weiter unten gelegen ist. Die Dreiflüssestadt Hann. Münden beeindruckt mit prachtvollen Gassen und imposanten Fachwerkgebäuden. Die Altstadt lädt zum Verweilen und Flanieren ein. Die zwischen 1155 und 1183 gegründete Stadt gelangte damals schnell zu Wohlstand und Reichtum. Der besondere Reichtum an Fachwerkformen und -stilen führt Sie schnell in diese Zeit zurück. Bummeln Sie durch die Gassen und entdecken Sie die Fachwerkbauten mit ihren Erkern, Inschriften, historischen Türen und Portalen.
Bad Karlshafen
Dieser Ort beeindruckt mit einem kleinen Barockhafen und seinen weißen Häuservierteln. Es gibt zahlreiche kleine Cafés und Restaurant, sowie schöne Plätze, die zum Verweilen einladen und einen schönen Blick auf den Hafen bieten. Schlendern Sie entlang der Kurpromenade und genießen Sie die Atempause neben einem Gradierwerk. In der Weser-Therme in Bad Karlshafen können Sie einen wohlig warmen Abend mit viel Ruhe und Entspannung einplanen.
Den Titel „Bad“ erhielt die Stadt im Jahr 1977 nach jahrelangen Vorbereitungen als absoluten Höhepunkt in der weiteren Entwicklung des Kurortes. Das Deutsche Hugenotten-Museum wurde 1980 in einer ehemaligen Tabakfabrik eingeweiht.
1730 entdeckte der hugenottische Apotheker Jacques Galland die Solequellen. Er erkannte die Bedeutung seiner Entdeckung und berichtete der landgräflichen Regierung von seinem Fund. Die Quelle wurde gefasst. 1763 wurde eine Saline, bestehend aus Pumpwerk und drei Gradierwerken, aufgebaut. Es begann der Handel mit Salz. 1835 trat Hessen dem Zollverein mit Preußen bei, wonach die Salzgewinnung eingestellt wurde, um die norddeutschen Salzstädte zu stützen. 1838 wurde ein erstes Badehaus errichtet und die Solequellen zu Heil- und Kurzwecken genutzt. Die heilkräftige Sole wurde vor allem bei Asthma, Rheuma,
Ischias und Bronchitis zur Behandlung der Kurgäste eingesetzt. Einen weiteren Aufschwung des Heil- und Kurwesens brachte dann in 1955 die Anerkennung als Sole-Heilbad.
Holzminden
Die Stadt der Düfte und Aromen. Einzigartig für Holzminden ist die wirtschaftliche Entwicklung und der Aufbau einer noch relativ jungen Industrie, die ausgehend von Holzminden mit der Produktion von Riech- und Geschmackstoffe einen weltweiten Markt erobert hat. Die Geschichte der Stadt Holzminden ist eng mit der Firmengeschichte der ehemaligen Firmen Haarmann & Reimer sowie Dragoco verbunden. Ihre Existenz hat die wirtschaftliche Entwicklung in Holzminden maßgeblich geprägt. Gemeinsam begleiten Sie nun unter dem Namen „symrise“ die Entwicklung der Stadt. Holzminden bleibt so das Zentrum der deutschen Duft- und Geschmackstoffindustrie. Machen Sie den „duftenden Stadtrundgang“: schlendern Sie durch die Stadt entlang der 18 Duftstelen. Jeden Mittwoch und Samstag in der Zeit von 7 – 14 Uhr ist Wochenmarkt auf dem Marktplatz in Holzminden.
Hameln
Hameln wurde bekannt durch die Sage vom Rattenfänger von Hameln, die auf einer Überlieferung aus dem Jahre 1284 beruht. „Der Rattenfänger von Hameln“ ist eine der bekanntesten deutschen Sagen und wurde bereits in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Schätzungsweise 1 Milliarde Menschen weltweit kennen die Geschichte. Der Sage nach ließ sich im Jahre 1284 zu Hameln ein wunderlicher Mann sehen. Er hatte ein Obergewand aus vielfarbigem, buntem Tuch an und gab sich für einen Rattenfänger aus, indem er versprach, gegen ein gewisses Geld die Stadt von allen Mäusen und Ratten zu befreien. Hameln litt zu dieser Zeit unter einer großen Rattenplage, derer die Stadt selbst nicht Herr wurde, weshalb sie das Angebot des Fremden begrüßte. Die Bürger sagten ihm seinen Lohn zu, und der Rattenfänger zog seine Pfeife heraus und pfiff eine Melodie. Da kamen die Ratten und Mäuse aus allen Häusern hervorgekrochen und sammelten sich um ihn herum. Als er nun meinte, es wäre keine zurückgeblieben, ging er aus der Stadt hinaus in die Weser; der ganze Haufen folgte ihm nach, stürzte ins Wasser und ertrank. Als aber die Bürger sich von ihrer Plage befreit sahen, bereuten sie das Versprechen und sie verweigerten dem Mann den Lohn, so dass er zornig und erbittert wegging. 14 Am 26. Juni kehrte er jedoch zurück in Gestalt eines Jägers, mit schrecklichem Angesicht, einem roten, wunderlichen Hut und ließ, während alle Welt in der Kirche versammelt war, seine Flöte abermals in den Gassen ertönen. Alsbald kamen diesmal nicht Ratten und Mäuse, sondern Kinder, Knaben und Mägdlein vom vierten Jahre an, in großer Anzahl gelaufen. Diese führte er, immer spielend, zum Ostertore hinaus in einen Berg, wo er mit ihnen verschwand. Nur zwei Kinder kehrten zurück, weil sie sich verspätet hatten; von ihnen war aber das eine blind, so dass es den Ort nicht zeigen konnte, das andere stumm, so dass es nicht erzählen konnte. Ein Knäblein war umgekehrt, um sein Obergewand zu holen, und so dem Unglück entgangen. Einige sagten, die Kinder seien in eine Höhle geführt worden und in Siebenbürgen wieder herausgekommen. Es waren ganze 130 Kinder verschwunden. Man hat sie nie mehr gesehen.
Minden
Die Stadt Minden gehört zur Region Ostwestfalen-Lippe. Besonders reizvoll präsentiert sich ihre Altstadt rund um den über 1.000 Jahre alten Dom St. Gorgonius. In vielen Altstadt-Gassen fällt es nicht sonderlich schwer, sich in frühere Zeiten zurückzuversetzen. In der Stadt findet man Bauwerke aus historischen Stilepochen wie Romanik, Gotik, Weserrenaissance, Klassizismus und Historismus. Ein architektonisch prägendes Element ist das Fachwerk vieler Häuser, weshalb manche Minden auch als Fachwerkstadt bezeichnen. Die Fachwerkhäuser tragen nicht wenig dazu bei, dass sich Minden bisweilen sehr romantisch und märchenhaft präsentiert.
Der Dom ist Wahrzeichen Mindens, aber keineswegs das einzige sehenswerte Sakralbauwerk in der Stadt. Einen Besuch wert sind auch die St. Simeoniskirche sowie die Kirche des Klosters St. Mauritius. Reizvolle Profanbauten sind die Alte Münze sowie das Haus am Windloch, das als eins der kleinsten Gebäude in der Stadt gilt. Ein technisches Meisterwerk ist das Wasserstraßenkreuz, an dem der Mittellandkanal über die Weser geführt wird.
Nienburg
Mitten in der historischen Altstadt Nienburgs im südlichen Bereich der Hauptfußgängerzone „Lange Straße“ finden Sie mittwochs und samstags in der Zeit von 8 – 13 Uhr den schönsten Wochenmarkt Europas. Ende 2008 wurde der Nienburg Wochenmarkt von der gemeinnützigen Stiftung „Lebendige Stadt“ zum schönsten Wochenmarkt Europas gekürt! Aus mehr als 100 Bewerbern wurde der Nienburger Wochenmarkt für sein innovatives und lebendiges Wochenmarktkonzept, das sich durch seine Angebotsvielfalt, Qualität und attraktive Warenpräsentation auszeichnet.
Bremen
Die Bremer Stadtmusikanten und der Roland sind wahrscheinlich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bremens. Der Roland gehört zudem mit dem Bremer Rathaus, das als eins der bedeutendsten gotischen Bauwerke Europas gilt, zum UNESCO Weltkulturerbe. Rathaus und Roland stehen am beziehungsweise auf dem Bremer Marktplatz, den wiederum viele als einen der schönsten von Europa bezeichnen. Vielleicht macht man sich ja selbst vor Ort ein Bild davon, ob das stimmen könnte? Rund um den Marktplatz stehen imposante Bauwerke wie der St. Petri-Dom, der "Schütting" als Haus der Handelskammer sowie viele Kaufmannshäuser im Stil der Weserrenaissance.
Orte wie die Böttchergasse und die Schnoor sind weitere Gründe für einen Aufenthalt in Bremen. So präsentiert sich die Böttcherstraße mit attraktiver Backstein-Architektur und die Schnoor als mittelalterliches Gängeviertel in Bremens Altstadt. Zum Ausgehen bietet sich die Bremer Schlachte an der Weser an, weil man hier zahlreiche Restaurants und Bars findet.
Wenngleich Bremerhaven heute den bedeutenderen Hafen besitzt, ist auch Bremen eine unter anderem von maritimer Wirtschaft geprägte Stadt. Hafenanlagen und Museen wie das Hafenmuseum Speicher XI, das Schulschiff Deutschland sowie der Museumshafen Vegesack machen deutlich, dass Seefahrt für Bremen eine große Rolle gespielt hat und noch immer spielt. Ein weiteres bedeutendes Bremer Museum ist das Überseemuseum, ein Völkerkundemuseum von europäischem Rang.
Bremerhaven
Was sich in Bremen bereits bemerkbar macht, ist in Bremerhaven allgegenwärtig: die Bedeutung des Meeres für die Wirtschaft. Die Hafenanlagen wie die 7,8 Millionen m² großen Überseehäfen der Seestadt zählen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Es gibt zudem Museumsschiffe wie die Bark „Seute Deern“ und den Dampf-Eisbrecher „Wal“.
Ebenfalls der See gewidmet sind die „Havenwelten Bremerhaven“ mit Einrichtungen wie dem Klimahaus® Bremerhaven 8º Ost, dem Deutschen Auswandererhaus® Bremerhaven, dem Zoo am Meer sowie dem Deutschen Schifffahrtsmuseum. Türme wie der Leuchtturm Brinkamahof und der Pingelturm sind weitere Bauwerke, die der Lage Bremerhavens am Meer geschuldet sind.
Bremerhaven bietet sich natürlich auch für Bootstouren an, etwa für Hafentouren oder für Tagestouren, die Touristen beispielsweise nach Helgoland bringen. Strandurlaub ist in Bremerhaven übrigens auch möglich: am Weser-Strandbad.
Cuxhaven
Am Ende einer Fahrt auf dem Weser-Radweg in Richtung Norden erwartet Sie Cuxhaven. Bei einer Radtour zur Badesaison bieten sich hier natürlich ein paar Badetage an. Baden kann man etwa an den Sandstränden Duhnen, Döse und Sahlenburg sowie an den Grünstränden Grimmershörn und Altenbruch.
Das Meer bei Cuxhaven ist nicht alleine zum Baden geeignet, sondern auch für reizvolle Wattwanderungen im Wattenmeer, das heute zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört. Und natürlich lohnen auch die Häfen Cuxhavens einen Besuch, beispielsweise der alte Fischereihafen, an dem man unter anderem Krabben vom Kutter und frischen Fisch erhält.
Wahrzeichen der Stadt ist die sogenannte Kugelbake, die Schiffern früher als Orientierungshilfe gedient hat. Zusammen mit der ALTEN LIEBE, einer zweigeschossigen Aussichtsplattform am Meer, ist die Kugelbake ein Teil der sogenannten Maritimen Meile in der Stadt. Zur Museumslandschaft von Cuxhaven gehören unter anderem das Fischerei- und das Wrackmuseum.
Mehr Meer geht kaum? Stimmt! Aber selbst in Cuxhaven ist nicht jede Sehenswürdigkeit ganz eng mit dem Meer verbunden. Das gilt etwa für Schloss Ritzebüttel, eins der ältesten Profanbauten im Stil der Norddeutschen Backsteingotik.
Teile des Weser-Radwegs führen über die Deutsche Märchenstraße, die „den Spuren der Brüder Grimm und ihrer Märchen- und Sagengestalten“ folgt. Auch deshalb ist eine Reise auf dem Weser-Radweg wohl immer irgendwie ein bisschen märchenhaft.
Gönnen Sie sich Märchenhaftes: mit einer Reise auf dem Weser-Radweg
Grüne Täler, Marsch, Moor und das Watt
Es sind natürlich nicht alleine die kleinen und größeren Städte, durch die eine Reise auf dem Weserradweg attraktiv wird. Die Landschaften rund um den Weser-Radweg liefern ebenfalls gute Gründe für einen Radurlaub am Fluss. Der Weg führt durchs Mittelgebirge des Weserberglandes mit seinen grünen Tälern und Flussauen über die Marsch-, Geest- und Moorlandschaften der Mittelweser bis zur Wesermarsch, in der das Land von Deichen vor dem Meer geschützt wird. Auch die Wesermarsch ist von Marsch und Moor geprägt und bietet unter anderem Lebensraum für den in Deutschland selten gewordenen Weißstorch. Wenn Sie auf dem Weser-Radweg weiter nach Norden reisen, lernen Sie schließlich bei Cuxhaven das Wattenmeer kennen, das Tieren und Pflanzen einen einmaligen und faszinierenden Lebensraum bietet.
Eine Reise auf dem Weser-Radweg überzeugt auch kulinarisch
Der Weserradweg bietet auch die Chance auf eine kulinarische Reise, die ihnen reichlich Gelegenheit gibt, die Spezialitäten norddeutscher Küche kennenzulernen. Vielleicht probieren Sie ja in Hameln einmal flambierte Rattenschwänze, die (keine Bange) keine echten Rattenschwänze sind, sondern leckere Schweinefiletstreifen. Für Viersen haben Mispeln eine große Bedeutung. Sie sind auch im Stadtwappen verewigt und werden in der Küche als Zutat verwendet. Mispel-Streuselkuchen ist ein Beispiel für die Köstlichkeiten, die mit dieser Zutat entstehen. Nienburg an der Weser ist eine Hochburg des Spargelanbaus in Deutschland. Hier ist also der richtige Ort, um Spargel-Gerichte zu probieren. „Nienburger Bärentatzen“, ein Biskuitgebäck, ist ebenfalls eine Spezialität der Stadt.
In Bremen könnte beispielsweise das Gericht Braunkohl und Pinkel (Grützwurst) auf den Teller kommen. Im Umland von Bremen heißt es GRÜNkohl und Pinkel. Weitere Bremer Spezialitäten sind Birnen, Bohnen und Speck, Hochzeitssuppe, Bremer Labskaus und gebratene Stinte. Stinte sind maximal etwa 30 Zentimeter lange Fische, die nicht nur gebraten, sondern beispielsweise auch geräuchert oder sauer eingelegt werden. Freunde von Fischgerichten können sich natürlich auch auf die weitere Reise auf dem Weser-Radweg in Richtung Meer freuen. In Cuxhaven haben Sie reichlich Gelegenheit, Krabben und Fisch zu probieren, etwa Gerichte mit Kabeljau, Scholle oder Schellfisch.
Mit Rückenwind Reisen unterwegs
Rückenwind Reisen ist ein deutscher Radreiseanbieter, der 2025 sein 35-jähriges Jubiläum feiert und Radreisen mit viel Liebe zum Detail entwickelt, was für besonders schöne Radreisen sorgt. Dadurch konnte Rückenwind Reisen mittlerweile zahlreiche Kunden an sich gebunden, die bereits mehr als einmal Radreisen beim Anbieter gebucht haben. Rückenwind Reisen bietet mehrere attraktive Touren auf dem Weser-Radweg an, die Sie zu den schönen Städten und Landschaften entlang der Weser bringen. Stöbern Sie doch ein bisschen online und lassen Sie sich inspirieren