Die Anreise per Bahn von Oldenburg erfolgte nach Trier und nicht nach Saarburg, da dort wegen des Hochwassers nicht angelegt werden konnte.
Beim Anblick der MS Olympia stellte sich gleich ein angenehmes „Zuhause-Gefühl“ ein, da ich im letzten Jahr bereits die Rhein-Tour von Mainz nach Köln gebucht hatte.
Alle meine fünf Bekannten waren schon eingetroffen und die Wiedersehensfreude war riesig. Auf der letzten Tour habe ich diese netten Menschen an meinem Restauranttisch kennengelernt und wir haben uns für diese Reise verabredet.
Check in Kabine 228 auf dem Oberdeck (zur Alleinnutzung), wie im letzten Jahr. Ich mag diese Kabine sehr, sie liegt ruhig, trotzdem sie sich achtern über dem Maschinenraum befindet. Eine gewisse Geräuschkulisse gibt es ja auf diesen kleineren Schiffen immer. Die Kabine bietet alles, was man braucht: ein Fenster zum Öffnen, eine Klimaanlage, ein bequemes Bett, einen separaten Schrank-Raum und ein akzeptables, sauberes Bad.
Am späten Nachmittag findet am Anreisetag immer ein Willkommens-Cocktail, bei dem sich die Crew vorstellt, statt. Hier hat man dann auch zum ersten Mal die Gelegenheit, andere Gäste kennenzulernen. Auf unserer Tour waren ca. 70 Kanadier, Belgier, Niederländer und Amerikaner an Bord, der Rest war deutschsprachig, also ein internationales Publikum.
Zum Abschluss des Tages gab es zum Abendessen ein 4-Gang-Menü in geselliger Runde. Wir hatten uns viel zu erzählen und waren voller Spannung auf unsere Radtouren an Saar und Mosel, vor allem auch auf die vielen schönen Orte.