Laut der aktuellen ADFC-Radreiseanalyse 2025 bleibt der Fahrradurlaub ein fester Bestandteil der deutschen Reiseplanung. Im vergangenen Jahr unternahmen 3,3 Millionen Menschen eine Radreise mit mindestens drei Übernachtungen. Das ist zwar weniger als im Vergleich zu 2023 aber das Interesse bleibt dennoch groß. Neben diesen Übernachtungen gibt es auch zahlreiche Tagesausflügler mit dem Rad. Der Urlaub auf zwei Rädern ist zwar etwas zurückgegangen aber steht weiterhin hoch im Kurs.
Wie reisen Radurlauber?
Für ihre Radreise planten die Teilnehmenden im Durchschnitt 7,6 Übernachtungen ein. Bei der Wahl der Unterkunft lagen Hotels mit 59,8 Prozent klar vorne. Ebenfalls beliebt waren Pensionen (34,1 %) und Ferienwohnungen (22,3 %). Knapp 22 Prozent entschieden sich für Übernachtungen auf Campingplätzen – ein Beleg dafür, dass auch naturverbundene Reisetypen auf dem Rad gerne unterwegs sind.
Anreise: Auto und Bahn gleichauf
Bei der Anreise zeigte sich ein ausgewogenes Bild: 38 Prozent reisten mit dem Auto an, 37 Prozent nutzten Bus oder Bahn. Das unterstreicht, wie vielseitig und flexibel Radreisen inzwischen geworden sind – ganz gleich ob mit kompletter Ausrüstung im Kofferraum oder klimafreundlich per öffentlichem Verkehr.
Nicht jede Urlaubsreise ist gleich eine klassische Radreise. Viele Menschen steigen im Urlaub aufs Rad, obwohl das Radfahren nicht im Mittelpunkt ihrer Reise steht – etwa bei gemütlichen Touren während eines Erholungsurlaubs oder als Ausflug im Familienurlaub. Genau dieses „Radfahren im Urlaub“ hat 2025 deutlich an Bedeutung gewonnen.